China will olympische Sportmacht Nr. 1 werden
Peking im Olympiafieber

Im Reich der Mitte laufen die Vorbereitungen für das größte Sportereignis der Welt im Jahr 2008 auf vollen Touren - und das chinesische Milliardenvolk ist begeistert. Doch auch Negativ-Schlagzeilen wie fehlerhafte Kostenkalkulationen sowie eine Politisierungen der olympischen Idee können nachdenklich stimmen.

HB PEKING. Der Countdown für Peking 2008 läuft. Mit der Olympischen Flagge die am Sonntagabend in Athen an Bürgermeister Wang Qishan übergeben wurde, kommen die Olympischen Spiele erstmals in das bevölkerungsreichste Land der Erde. Der "Traum aller Chinesen" werde wahr, kommentierten chinesische Moderatoren sichtlich bewegt. Chinas Starregisseur Zhang Yimou inszenierte bei der Abschlussveranstaltung in der griechischen Hauptstadt mit roten Laternen eine achtminütige Show, um die Welt "in Peking willkommen" zu heißen.

Das farbige Spektakel, das wegen des Zeitunterschieds um 02.00 Uhr nachts Pekinger Zeit begann, wurde am Montag auf allen Kanälen wiederholt. Rot und Gold leuchteten die Bilder. Es waren auch die Farben der chinesischen Helden im Goldrausch auf der Siegertreppe vor der roten Nationalflagge: "Das Vaterland ist stolz auf Euch." Die Generalprobe für die "Heimspiele" in vier Jahren wurde unerwartet erfolgreich bestanden.

Das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei und der Staatsrat sahen einen "historischen Durchbruch für Chinas Sport". Platz zwei im Medaillenspiegel gleich hinter der Sport-Großmacht USA sei ein "ausgezeichneter Erfolg". "Noch drei Jahre und elf Monate", zählt das Reich der Mitte die Monate, bis das Olympische Feuer erstmals in Peking brennt. Die Vorbereitungen laufen. China will alles noch besser und größer machen. Allerdings droht nach den weit gehend unpolitischen Spielen in Sydney und Athen erstmals wieder eine Politisierung der olympischen Atmosphäre.

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