Chinesische Mobilfunkanbieter unter Druck
Hongkonger Börse schließt schwächer

Die Börse Hongkong hat am Freitag angeführt von den Verlusten bei China Mobile, China Unicom und Cathay Pacific über ein Prozent schwächer geschlossen. China-gebundenen Aktien vermochten sich hingegen zu behaupten.

Reuters HONGKONG. Der Hang-Seng-Index verlor 146,39 Punkte oder 1,1 % auf 13 102,50 Zähler; der Index erholte sich damit aber von den über zweiprozentigen Abgaben vom Vormittagshandel. Über die Woche hat der Index der Standardwerte damit über fünf Prozent preisgegeben. Der Börsenumsatz belief sich auf insgesamt 14 (Vortag 11,91) Mrd. HK-$, oder 1,8 Mrd. $.

Cathay Pacific fielen um 4,69 % auf 10,15 HK-$. Händler machten dafür die abnehmenden Verkehrsvolumen und auch die Sorge wegen möglicher Arbeitskampf-Aktionen der Piloten verantwortlich. Swire Pacific, die eine Beteiligung von 45 % an Cathay halten, schwächten sich um 3,07 % auf 41,10 HK-$ ab.

Auch die beiden grössten chinesischen Mobilfunkanbieter, China Mobile und China Unicom, kamen unter erheblichen Verkaufsdruck. China Mobile gingen schliesslich mit 40,80 HK-$ um 1,69 % tiefer aus dem Handel. China Unicom gaben 2,63 % auf 12,95 HK-$ nach. Die Abgaben seien in erster Linie auf die Vorlagen der amerikanischen Technologiebörse Nasdaq zurückzuführen, hiess es.

China-gebundene Titel vermochten sich hingegen von den im Morgenhandel erzielten Verlusten zu erholen. Gemäss Händlern setzten Anleger dabei vor allem auf die langfristigen Wachstumsaussichten jener Werte. Der H-Aktien-Index legte 2,52 % auf 523,31 Punkte zu, der red-chip-Index schloss moderat fester mit 0,24 % auf 1 243,72 Zähler.

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