Chinesische Mobilfunkanbieter unter Druck: Honkong beendet Handel im Minus

Chinesische Mobilfunkanbieter unter Druck
Honkong beendet Handel im Minus

Die Börse Hongkong hat am Dienstag eine drei Tage andauernde Aufwärtstendenz beendet und schwächer geschlossen.

reuters HONGKONG. Händler erklärten die Kursverluste mit der Nervosität der Anleger angesichts der teilweise deutlichen Avancen der vergangenen Tage und Sorgen, ob die Unternehmensergebnisse damit Schritt halten können. Unter Druck standen die Titel der chinesischen Mobilfunkanbieter, die unter der Ankündigung der chinesischen Regierung litten, den Telekomsektor weiter zu liberalisieren. Der Hang-Seng-Index verlor 1,5 Prozent auf 11.713,71 Punkte.

China Mobile sackten drei Prozent auf 27,55 HK-Dollar ab und China Unicom büssten 2,8 Prozent auf 8,65 HK-Dollar ein. Händler verwiesen auf die Pläne der chinesischen Regierung, in den kommenden zwei Jahren zwei weitere Lizenzen für integrierte Telekomdienstleistungen zu vergeben.

Die Titel von Bankschwergewicht HSBC Holdings verloren 2,4 Prozent auf 92,50 HK-Dollar. Marktteilnehmer führten die Finanzkrise in Argentinien ins Feld.

Etwas gebremst wurde die negative Tendenz von den weiter freundlichen Immobilienwerten. Das tiefe Zinsniveau schürte Hoffnungen auf eine Erholung des Immobilienmarktes im laufenden Jahr. Sung Kai Properties verbesserten sich um 1,1 Prozent auf 70 HK-Dollar und Henderson Land stiegen 3,2 Prozent auf 38,60 HK-Dollar. Der Börsenumsatz lag bei 7,2 (Vortag 9,3) Milliarden HK-Dollar.

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