Chinesisches Duo vorn
Synchronspringerinnen verpassen Bronze

Auch beim olympischen Synchronspringen vom Turm sind die deutschen Athleten wie schon zuvor bei anderen Wassersport-Disziplinen vom Pech verfolgt. Nach guter Ausgangslage endete der Wettkampf für das deutsche Duo glücklos.

ATHEN. Ein verpatzter Auerbachsalto vorwärts hat Annett Gamm aus Dresden und die Berlinerin Nora Subschinski die mögliche Bronzemedaille gekostet. Die Europameisterinnen lagen am Montagabend in Athen bis zum vierten Finalsprung auf dem dritten Rang, verloren dann aber entscheidend an Boden und fielen mit 303,30 Punkten auf den sechsten Rang zurück.

Den überlegenen Olympiasieg sicherten sich die chinesischen Weltmeisterinnen Lao Lishi/Li Ting mit 352,14 Zählern vor den Russen Natalia Gontscharowa/Julia Koltunowa (340,92) und dem kanadischen Duo Blythe Hartley/Emilie Heymans (327,78).

Der erst 16 Jahre alten Nora Subschinski und ihrer elf Jahre älteren Partnerin fehlte bei ihrer ersten Olympia-Teilnahme im entscheidenden Moment auch ein Quäntchen Glück. Beim EM-Sieg im Mai hatte das Wassersprung-"Küken" aus Berlin die Ältere noch zum Titelgewinn "gezogen". Diesmal reichte es für beide nicht ganz.

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