Chipbranche
Kommentar: Letzte Zweifel bleiben

Die Chipbranche atmet nach den Intel-Zahlen zu Recht auf. Doch ein echter Durchbruch ist es noch nicht.

Die Chipbranche atmet zu Recht auf. Dass Intel seinen Gewinn mehr als verdoppelt, ist dabei nur zweitrangig. Höhere Gewinne gab es auch in den vergangenen Quartalen. Doch weil die besseren Erträge nur restriktiven Kostensenkungen samt Entlassungen zu verdanken waren, ging kaum jemand von einer echten Erholung aus.

Doch jetzt ziehen endlich auch die Umsätze an, weil die Firmen mehr investieren. Nach Intel bestätigten diesen Eindruck auch die Gerätehersteller in der Chipbranche, ASML und Novellus. Die Erholung greift also weiter und beschränkt sich nicht nur auf eine Konsolidierung.

Für einen echten Durchbruch fehlt eigentlich nur noch wenig: Die Investitionen müssen mehr als ein Quartal und vor allem in den Kerngebieten anspringen: in den USA und in Europa. Davon ist bislang noch wenig zu erkennen. Deshalb bleiben immer noch ein paar Zweifel, wie nachhaltig die Erholung ist.

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