Chiphersteller fährt Investitionen zurück
TI senkt Prognose

Der weltweit größte Chiphersteller für Mobiltelefone, Texas Instruments Inc. (TI), hat seine Umsatzprognosen das zweite Mal innerhalb von zwei Monaten herabgesetzt.

Reuters DALLAS. Die Erlöse würden voraussichtlich im ersten Vierteljahr 2001 etwa 20 % unter den 3,03 Mrd. $ des Vorquartals liegen, teilte das Unternehmen mit. Im Januar erst hatte der texanische Konzern bereits einen Rückgang um 10 % vorhergesagt. Der Rückgang der Gewinnmarge im operativen Geschäft werde bei 6 bis 8 Prozentpunkten liegen, gegenüber dem erwarteten Minus von 5 bis 6 Prozentpunkten aus dem vergangenen Monat. TI macht die schwache US-Konjunktur für diese Entwicklung verantwortlich und kündigte Gegenmaßnahmen an. So soll das geplante Investitionsvolumen auf 2 Mrd. $ gegenüber 2,8 Mrd. $ im vergangenen Jahr reduziert werden. Im Januar hatte der Chiphersteller Ausgaben von 2,3 Mrd. $ vorhergesagt. Die Forschungsaufwendungen sollen allerdings wie zuvor bekannt gegeben auf 1,7 Mrd. $ von 1,6 Mrd. $ im Vorjahr steigen. Mit der angekündigten Verkürzung der Wochenarbeitszeit und der Schließung von Werken sei begonnen worden.

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