Chiphersteller präsentiert neue Prozessoren
Intel investiert 12 Mrd. Dollar in Forschung und neue Anlagen

Der weltgrößte Chipkonzern, die Intel Corp., wird in diesem Jahr umgerechnet 25,7 Mrd. DM für Forschung und Entwicklung sowie den Aufbau neuer Produktionsanlagen ausgeben.

dpa/afx SAN JOSE. Intel werde für ein langfristiges Wachstum investieren, obwohl derzeit eine wirtschaftliche Unsicherheit vorherrsche, sagte Unternehmens-Chef Craig Barrett am Dienstag (Ortszeit) auf dem Intel Developer Forum in San Jose (Kalifornien).

Trotz der Rückschläge der vergangenen Monate wird das Internet die Wirtschaft nach Ansicht von Barrett zu einem größeren Wachstum führen. "Wir fahren auf einer Achterbahn gerade nach unten. Es geht aber auch wieder hinauf", sagte er und forderte die Wirtschaft insbesondere in den USA auf, sich auf den Aufschwung vorzubereiten.

"Während Technologie-Unternehmen zur Zeit vielleicht mit einer schrumpfenden Nachfrage für bestimmte Produkte zu tun haben, wird der anhaltende Ausbau des Internets die Produktivität weiter steigern und neue Formen der Kommunikation sowie völlig neue Produkt-Kategorien schaffen", sagte Barrett vor rund 4 000 Entwicklern, Analysten und Journalisten. "Es ist jetzt an der Zeit, in die Zukunft zu investieren."

Auf der Konferenz präsentierte der Chip-Konzern erstmals öffentlich den Nachfolger des Hochleistungschips Itanium, der unter dem Codenamen McKinley entwickelt wurde. Mit diesem Mikroprozessor, der gemeinsam mit dem Computer-Konzern Hewlett-Packard entwickelt wurde, will Intel in die Klasse der Supercomputer vorstoßen. Weiterhin zeigte Intel eine Reihe neuer Mikroprozessoren für Mobilcomputer, darunter einen stromsparenden Pentium-III-Chip mit 700 Megahertz, der mit einem Watt auskommt. Zusammen mit Microsoft demonstrierte Intel einen PC mit dem neuen Betriebssystem Windows XP, in dem ein zwei Gigahertz schneller Pentium 4 steckte.

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