Chipkarten-Spezialist
Finanzkrise bei Amatech verschärft sich

dpa PFRONTEN. Die finanzielle Krise bei dem Chipkarten- Spezialisten Amatech hat sich nach einem schwachen ersten Quartal verschärft. Die Liquiditätssituation sei weiter stark angespannt, teilte die Amatech AG (Pfronten) am Montag mit. In den ersten drei Monaten sei vor Steuern und Zinsen ein Verlust von 5,3 Mill. Euro angefallen. Erwartet worden sei ein Minus von 3 Mill. Euro. Der Amatech-Aktienkurs brach um mehr als 21 % auf zwischenzeitlich 1,60 Euro ein.

Der Amatech-Umsatz legte im ersten Quartal zwar um gut 140 % auf 6,3 Mill. Euro zu. Erwartet hatte die Firma nach eigenen Angaben allerdings einen Anstieg auf 9 Mill. Euro. Verantwortlich für die enttäuschenden Zahlen seien Lieferengpässe im Bereich Module und ein deutlicher Umsatzeinbruch im Bereich Sicherheitskarten bei der US-Tochter Qualteq.

Amatech bietet unter anderem Lösungen für die kontaktlose Datenübertragung mit Hilfe elektromagnetischer Felder an. 2000 stieg der Jahresfehlbetrag stärker als erwartet um mehr als 5 Mill. Euro auf 8,8 Mill. Euro. Der Umsatz legte um 88 % auf 20,5 Mill. Euro zu.

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