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Chirac besorgt über schwachen Dollar - Schröder: Noch kein Problem

Der französische Präsident Jacques Chirac ist besorgt über die Talfahrt des Dollar im Verhältnis zum Euro. Europa müsse mit Blick auf seine Exporte Konsequenzen ziehen, sagte Chirac am Freitag am Rande des Brüsseler EU-Gipfels.

dpa-afx BRÜSSEL. Der französische Präsident Jacques Chirac ist besorgt über die Talfahrt des Dollar im Verhältnis zum Euro. Europa müsse mit Blick auf seine Exporte Konsequenzen ziehen, sagte Chirac am Freitag am Rande des Brüsseler EU-Gipfels. Bundeskanzler Gerhard Schröder sieht hingegen noch keine ernsthaften Probleme auf die deutsche Exportwirtschaft zukommen. Chirac plädierte dafür, gemeinsam mit der Europäischen Zentralbank (EZB) vorzugehen.

"Ich denke, dass wir darauf hinweisen können, dass die deutsche Exportwirtschaft in so brillanter Form ist, dass die gegenwärtige Wechselkursentwicklung zwar Sorgen macht, aber nicht zu ernsthaften Besorgnissen (...) Anlass gibt", sagte Schröder. "Wir packen das, weil wir die Hausaufgaben gemacht haben." Im Moment sei die Wechselkursentwicklung nicht so dramatisch, dass politische Maßnahmen ergriffen werden müssten.

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