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Christoph Nix sieht sich als Opfer von Kölner ParteienstreitDPA-Datum: 2004-07-14 14:09:56

Köln/Kassel (dpa) - Der scheidende Intendant des Kasseler Staatstheaters, Christoph Nix, sieht sich nach der geplatzten Ernennung zum Kölner Kulturdezernenten als Opfer eines CDU-internen Streits. Er sei zum «Spielball laufender Auseinandersetzungen in der Kölner CDU» geworden, ließ Nix in Kassel mitteilen. Ob er nun doch den zwischenzeitlich abgesagten Posten als Rektor der Fachhochschule Neubrandenburg antrete, sei offen. Im übrigen sei er «glücklich, ein unabhängiger Mensch zu sein».

Köln/Kassel (dpa) - Der scheidende Intendant des Kasseler Staatstheaters, Christoph Nix, sieht sich nach der geplatzten Ernennung zum Kölner Kulturdezernenten als Opfer eines CDU-internen Streits. Er sei zum «Spielball laufender Auseinandersetzungen in der Kölner CDU» geworden, ließ Nix in Kassel mitteilen. Ob er nun doch den zwischenzeitlich abgesagten Posten als Rektor der Fachhochschule Neubrandenburg antrete, sei offen. Im übrigen sei er «glücklich, ein unabhängiger Mensch zu sein».

Unterdessen halten die Grünen in der Stadt an der Koalition mit der CDU fest. «Ich gehe davon aus, dass die letzte Ratssitzung vor der Kommunalwahl am 20. Juli wie besprochen über die Bühne gehen kann», sagte der Vize-Fraktionschef der Grünen, Jörg Frank, am Mittwoch. Beide Parteien hatten sich ursprünglich auf Nix als Kulturdezernenten verständigt. Dessen Kandidatur war aber an plötzlichen Widerständen in der CDU gescheitert.

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