Archiv
Chronik der Daimler-Chrysler-Fusion

1991
Chrysler trennt sich von Mitsubishi

1993
Robert J.Eaton wird Nachfolger von Iacocca als Chrysler-Chef

1995
Jürgen Schrempp wird Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz Sofort kündigt er den Verkauf verlustreicher Unternehmensteile an. AEG wird so nach erfolgloser Sanierung verkauft.
Auch von Fokker seinem "Love-Baby" aus seiner Zeit als Vorstandsvorsitzender bei Dasa trennt sich Schrempp. Daimler-Benz gesteht einen Verlust von mehr als 5 Mrd. DM ein. Erstmals wird die Dividende gestrichen.

1996
Daimler-Benz erzielt einen Gewinn von 2,8 Mrd. DM.

1997
Daimler-Benz dringt mit A-Klasse und Smart in das Segment der Kleinwagen vor.

1998
Die Daimler-Nutzfahrzeugsparte plant eine Beteiligung an der japanischen Nissan Diesel. Die Beteiligung kommt aber nicht zustande.
Daimler-Benz und Chrysler geben überraschend ihre Fusion bekannt. Es entsteht der-gemessen am Umsatz - drittgrößte Automobilkonzern der Welt.

1999
Co-Vorstandschef Robert J.Eaton und viele Topmanager verlassen das fusionierte Unternehmen. Schrempp gibt auf der Bilanzpressekonferenz bekannt, dass Chrysler die Hälfte zum Betriebsgewinn beigetragen hat.
Die Dasa fusioniert mit Aerospatiale zum drittgrößten Luft- und Raumfahrtunternehmen der Welt.

2000
Daimler-Benz erwirbt 34% an Mitsubishi. Später wird bekannt, dass Mitsubishi jahrelang Kundenbeschwerden verschwiegen hat.
Chrysler weist einen operativen Verlust von 1,1 Mrd. DM aus. Schrempp schickt Dieter Zetsche in die USA. Der neue Chrysler-Chef soll ein Umstrukturierungsprogramm einleiten.
Im Dezember gibt Daimler-Chrysler bekannt, dass der Konzern wegen den Problemen bei Daimler-Chrysler eine Halbierung des Gewinns erwartet.

2001
Mitsubishi kündigte den Abbau von 9 500 Arbeitsplätzen an, bei Chrysler sollen bis 2004 insgesamt 26 000 Stellen wegfallen.
Für 2001 rechnet Daimler-Chrysler inklusive der Sanierungskosten mit einem operativen Verlust von 1,2 bis 1,7 Milliarden Euro.
2002 sollen sowohl Chrysler als auch Mitsubishi wieder die Gewinnschwelle erreichen, betonte Schrempp auf der Hauptversammlung. Dann soll der Konzern mit einem operativen Gewinn von 5,5 bis 6,5 Milliarden Euro wieder deutlich besser als in diesem Jahr abschneiden.

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