Chronik eines Boxerlebens
Muhammad Al feiert seinen 60. Geburtstag

ap FRANKFURT/MAIN. Boxlegende Muhammad Ali feiert am Donnerstag seinen 60. Geburtstag. Nachfolgend hat AP eine Liste mit bedeutenden Ereignissen im Leben des Sportlers zusammengestellt:

17. Januar 1942: Muhammad Ali kommt unter dem Namen Cassius Marcellus Clay in Louisville im US-Staat Kentucky als Sohn eines Schildermalers und einer Köchin zur Welt.

1954: Unter Anleitung des weißen Polizisten Joe Martin beginnt er mit dem Boxen.

1959: Als Amateur siegt er in 108 Kämpfen 100 Mal und qualifiziert sich für das US-Olympiateam.

5. September 1960: Bei den Olympischen Spielen in Rom gewinnt er die Goldmedaille im Halbschwergewicht durch einen Finalsieg gegen den Polen Zbigniew Pietrzykowski. Anschließend wechselt er ins Profilager

25. Februar 1964: Cassius Clay wird Schwergewichtsweltmeister im Titelkampf gegen Sonny Liston. Einen Tag später bekennt er sich zur Nation of Islam. Kurz darauf erhält Clay den Namen Muhammad Ali.

28. April 1967: Im Rekrutierungsbüro der United States Armed Forces in Houston verweigert Ali den Kriegsdienst. Noch am gleichen Tag wird ihm der Weltmeistertitel entzogen.

28. Juni 1971: Ali erhält seine Boxlizenz zurück.

30. Oktober 1974: Im legendären «Rumble in the Jungle» in Zaire holt sich Muhammad Ali nach sieben Jahren den Weltmeistertitel gegen George Foreman zurück.

15. Februar 1978: Muhammad Ali verliert seinen Titel an den «Nobody» Leon Spinks.

15. September 1978: Im Rückkampf lässt Ali Spinks keine Chance und wird zum dritten Mal Weltmeister im Schwergewicht - ein Novum in der Boxgeschichte.

1980: Ali bereist als Sonderbotschafter Jimmy Carters Afrika, um für den Boykott der Olympischen Spiele 1980 in Moskau zu werben - die Reise gerät zu einem diplomatischen Desaster.

2. Oktober 1980: Muhammad Ali wird von seinem alten Sparringspartner Larry Holmes vernichtend geschlagen - die einzige K.o.-Niederlage seiner Karriere.

11. Dezember 1980: Alis große Ringkarriere endet beim «Drama of Bahama» mit einer Punktniederlage gegen Trevor Berbick in Nassau, Bahamas.

1984: Der Parkinson-Verdacht wird zur Gewissheit.

19. Juli 1996: Muhammad Ali entzündet das Olympische Feuer in Atlanta. Nach der Olympiade setzt eine wahre «Alimania» ein.

19. November 1999: Muhammad Ali wird in Wien als «Kampfsportler des Jahrhunderts» geehrt.

2000: Die Firma Columbia Pictures verfilmt Alis Lebensgeschichte - in der Hauptrolle: Will Smith.

2001: UNO-Generalsekretär Kofi Annan ernennt Muhammad Ali zum Friedensbotschafter der Vereinten Nationen.

2003: Geplante Eröffnung des Muhammad Ali Center in Louisville als interaktives Boxmuseum und Kongresszentrum für Menschenrechte.

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