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Chronologie: Die schwersten El-Kaida-Anschläge

Dem offenkundig auch nach der Vertreibung des Taliban-Regimes aus Afghanistan noch aktiven El-Kaida-Netzwerk von Osama bin Laden werden seit über einem Jahrzehnt Anschläge in vielen Ländern mit zahlreichen Toten zugerechnet.

HB/dpa HAMBURG. Die schwersten Attentate:

13. November 1995: Vor einem Schulungsgebäude der saudischen Nationalgarde in Riad explodiert eine Autobombe. Unter den sieben Toten sind fünf US-Ausbilder.

25. Juni 1996: Ein Tanklaster fliegt vor den Khobar Towers, einem Wohnkomplex der US-Luftwaffe bei Dhahran (Saudi-Arabien), in die Luft. 19 amerikanische Soldaten sterben, 240 werden verletzt. Die schiitische Hisbollah bekennt sich zu der Tat.

7. August 1998: Gleichzeitig explodieren Autobomben vor den US- Botschaften in Nairobi (Kenia) und Daressalam (Tansania). Unter den insgesamt 230 Opfern sind zwölf US-Bürger. Osama bin Laden lobte die Anschläge in Videobotschaften.

12. Oktober 2000: Anschlag auf den US-Zerstörer "Cole" in Aden (Jemen). Die Explosion tötet 17 Soldaten.

11. September 2001: 19 radikale Islamisten entführen vier amerikanische Passagierflugzeuge. Sie lenken zwei Flugzeuge in die Türme des World Trade Centers in New York und eines in das Pentagon in Washington. Ein weiteres stürzt im US-Staat Pennsylvania ab. Rund 3000 Menschen sterben.

11. April 2002: Bei einem Anschlag auf eine Synagoge auf der tunesischen Ferieninsel Djerba kommen mindestens 19 Menschen ums Leben, darunter 14 Deutsche.

14. Juni 2002: Vor dem US-Konsulat in Karachi (Pakistan) explodiert ein mit Sprengstoff beladenes Auto. Zwölf Menschen, allesamt Pakistaner, sterben bei dem angeblich von El Kaida finanzierten Anschlag.

12. Oktober 2002: Insgesamt 202 Menschen, vorwiegend Australier, werden auf der indonesischen Ferieninsel Bali getötet. Mit den Anschlägen auf zwei Discotheken, für die El Kaida die Verantwortung übernimmt, sollten eigentlich die USA getroffen werden.

28. November 2002: Bei einem Selbstmordanschlag auf ein überwiegend von Israelis besuchtes Hotel nahe der kenianischen Küstenstadt Mombasa sterben mit den drei Attentätern 14 Menschen. Fast zeitgleich feuern Terroristen, denen enge Kontakte zur El Kaida nachgesagt werden, zwei Raketen auf ein startendes israelisches Flugzeug ab.

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