Chronologie
Stationen im Leben Rudolf Augsteins

Leben und Wirken des Journalisten und Verlegers Rudolf Augstein sind untrennbar verbunden mit dem von ihm gegründeten Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

HB/dpa HAMBURG. Leben und Wirken des Journalisten und Verlegers Rudolf Augstein sind untrennbar verbunden mit dem von ihm gegründeten Nachrichtenmagazin "Der Spiegel":

5.11.1923: Augstein wird in Hannover geboren 1941: Abitur und Volontariat beim "Hannoverschen Anzeiger".

1942-1946: Kriegsdienst, amerikanische Gefangenschaft, Journalist beim "Hannoverschen Nachrichtenblatt" und dem "Spiegel"-Vorläufer "Diese Woche".

4. Januar 1947: Die erste Ausgabe des "Spiegel" erscheint in Hannover. Die britischen Besatzer übertragen die Verlegerlizenz an Augstein, der Herausgeber und erster Chefredakteur wird.

1950:

"Der Spiegel" deckt einen Bestechungsskandal bei der Entscheidung über die neue Bundeshauptstadt auf.

1952: Umzug nach Hamburg.

1962: Der Titel "Bedingt abwehrbereit" über das NATO-Manöver Fallex löst die im Vorwurf des Landesverrats gipfelnde "Spiegel-Affäre" aus. Augstein und weitere Redakteure wie der Artikel-Autor Conrad Ahlers kommen in Haft. Nach Protesten gegen Eingriffe in die Pressefreiheit stürzt Verteidigungsminister Franz-Josef Strauß (CSU).

1964: Veröffentlichung einer kritischen Studie über Konrad Adenauer.

24. April 1967: Letzter unter dem Pseudonym "Jens Daniel" zur Politik im Adenauer-Deutschland geschriebener Augstein-Kommentar.

1968: Augsteins Buch "Preußens Friedrich und die Deutschen" erscheint November.

1970: Das "Manager Magazin" erscheint im "Spiegel"-Verlag.

1972: Das Buch "Jesus Menschensohn" kommt heraus November.

1972 - Januar 1973: Abgeordneter der FDP im Bundestag.

1973: Augstein führt ein Beteiligungsmodell für den Verlag ein und macht die Mitarbeiter zu Miteigentümern.

1977: Einstieg in die Filmwirtschaft durch Beteiligung am Filmverlag der Autoren.

8. Februar 1982: "Der Spiegel" deckt die Affäre um die Neue Heimat und deren Chef Albert Vietor auf.

1982/83: Enthüllung der Flick-Affäre um illegale Parteienfinanzierung.

1987: Aufdeckung der Barschel-Affäre ("Waterkantgate"). Sie führt zum Regierungswechsel in Schleswig-Holstein.

1988: Start von "Spiegel-TV".

1990: "Deutschland einig Vaterland" erscheint.

Januar 1991: Die "Spiegel"-Auflage erreicht beim Golfkrieg die Rekordmarke von 1,44 Millionen.

Januar 1993: Die Konkurrenz "Focus" kommt auf den Markt.

Januar 1994: Augstein wird Hamburger Ehrenbürger.

Dezember 1994: Gegen die Redaktion setzt Augstein den von ihm favorisierten "Spiegel-TV"-Chef Stefan Aust als neuen "Spiegel"- Chefredakteur durch.

1997: 50. "Spiegel"-Jubiläum.

7. Mai 2001: Der "Spiegel"-Verlag und die Firma dctp starten in Berlin den Hauptstadtkanal "XXP".

13. Mai 2001: Für sein Lebenswerk wird Augstein mit dem Ludwig-Börne- Preis ausgezeichnet.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%