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Chrysler-Chef Zetsche: keine Angst vor Toyota - verteidigt PS-starke Fahrzeuge

Chrysler -Chef Dieter Zetsche hat sich gelassen über den Erfolg der japanischen Autobauer in den USA geäußert. Schätzungen von Analysten, Toyota werde Chryslers US-Marktanteil von 14,5 % in den nächsten Jahren übertreffen, beunruhigten ihn nicht, sagte Zetsche am Wochenende der "Los Angeles Times". "Ich glaube nicht, dass das eintritt. Das größte Unternehmen ist nicht notwendigerweise das profitabelste. Wir sind mehr auf unsere eigene Entwicklung fokussiert als auf unsere Position bezüglich jemand anderem."

dpa-afx LOS ANGELES. Chrysler-Chef Dieter Zetsche hat sich gelassen über den Erfolg der japanischen Autobauer in den USA geäußert. Schätzungen von Analysten, Toyota werde Chryslers US-Marktanteil von 14,5 % in den nächsten Jahren übertreffen, beunruhigten ihn nicht, sagte Zetsche am Wochenende der "Los Angeles Times". "Ich glaube nicht, dass das eintritt. Das größte Unternehmen ist nicht notwendigerweise das profitabelste. Wir sind mehr auf unsere eigene Entwicklung fokussiert als auf unsere Position bezüglich jemand anderem."

Chrysler mache große Fortschritte bei der Verbesserung der Qualität. Die Lücke zur Konkurrenz werde sehr schnell geschlossen, meinte Zetsche. Er verteidigte die in den USA erfolgreichen, PS-starken Limousinen und sportlichen Geländewagen (Suvs), die wegen ihres hohen Benzinverbrauchs kritisiert werden. "Ich glaube nicht, dass wir versuchen sollten, den Kunden die Wahl abzunehmen. Was wir tun können, ist den Treibstoffverbrauch in jedem Fahrzeug, in jedem Segment, zu optimieren."

Einen Trend zu kleineren Fahrzeugen auf dem wichtigsten Automarkt der Welt sieht Zetsche nicht. Die amerikanischen Städte seien größer, auch seien öffentliche Transportmittel nicht so stark verbreitet wie in Asien und Europa. Deshalb werde die Produktpalette auch nicht verändert. In Sachen Diesel sagte Zetsche, Chrysler bemühe sich, die ab 2007 verschärften US-Richtlinien für Diesel-Motoren zu erfüllen. Allerdings sei dies in erster Linie eine Kostenfrage.

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