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Chrysler-Chef Zetsche mit Sanierung zufrieden - Gelassenheit bei MMC

Der Chef des US-Autobauers Chrysler Dieter Zetsche sieht sich bei der Sanierung des Unternehmens auf Kurs und will die Produktivität bis 2007 auf ein Spitzenniveau bringen.

dpa-afx STUTTGART. Der Chef des US-Autobauers Chrysler Dieter Zetsche sieht sich bei der Sanierung des Unternehmens auf Kurs und will die Produktivität bis 2007 auf ein Spitzenniveau bringen. Innerhalb von drei Jahren seien außer beim Umsatzwachstum alle Sanierungsziele "erreicht und übererfüllt worden", sagte Zetsche am Mittwochabend vor Journalisten in Stuttgart. Der US-Automarkt, der 2005 zwischen zwei und drei Prozent zulegen werde, bleibe aber hart umkämpft. "Der Wettbewerb ist extrem intensiv, das ist das Schlachtfeld der Autoindustrie."

Zu den geplanten Kooperationen mit dem angeschlagenen Partner Mitsubishi Motors (MMC) meinte er, es gehe darum, von dem früher vereinbarten "Strauß an Projekten" möglichst viele fortzuführen. Seitdem Daimler-Chrysler im Frühjahr bei seiner Beteiligung MMC den Geldhahn zugedreht hatte, ist das Verhältnis zwischen Tokio und Stuttgart angespannt. Zetsche sieht Chrysler aber in einer Position der Stärke: "Chryslers-Zukunft ist in keiner Weise von der Mitsubishi-Zukunft abhängig."

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