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Chrysler spart bei Neuheiten

Die verlustträchtige US-Tochter Chrysler des Automobilkonzerns Daimler-Chrysler will bis 2006 weniger für neue Fahrzeuge ausgeben als bislang geplant.

rtr DETROIT. Wie aus einer am Mittwoch auf der Autoschau in Detroit vorgelegten Firmenpräsentation für Analysten hervorging, hat das Unternehmen bis 2006 etwa 30,2 Mrd. Dollar oder rund sechs Mrd. Dollar jährlich für neue Produkte vorgesehen. In seinem 2001 vorgelegten Kostensenkungsplan war Chrysler noch von knapp sieben Mrd. pro Jahr und zuvor sogar von acht bis neun Mrd. Dollar jährlich ausgegangen. Trotz der beabsichtigten Ausgabenverringerung hat das Unternehmen den vorgelegten Daten zufolge aber fünf neue Modelle in seinen langfristigen Plan aufgenommen.

Chrysler-Chef Dieter Zetsche hatte in dieser Woche in Detroit bekräftigt, mit massiven Kostensenkungen in diesem Jahr die Gewinnschwelle erreichen zu wollen. Allerdings werde dies durch das schwierige Marktumfeld erschwert. Die Tochter von Daimler-Chrysler durchläuft derzeit ein Restrukturierungsprogramm, das unter anderem den Abbau von 26 000 Arbeitsplätzen vorsieht. Die Daimler-Chrysler-Aktie schloss am Mittwoch den US-Handel in New York in einem schwächeren Marktumfeld mit einem Minus von 0,78 % bei 43,21 Dollar.

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