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Chrysler will nicht bei neuer Preisoffensive von GM mitziehen

(dpa-AFX) Frankfurt - Der US-Autobauer Chrysler will laut Unternehmenschef Dieter Zetsche bei der jüngsten Preisoffensive von General Motors < GM.NYS > < GMC.FSE > nicht mitziehen. Der weltgrößte Autobauer hatte weitere Rabatte bis zu 6.000 Dollar angekündigt und damit noch einmal an der Preisschraube gedreht. Die Modelloffensive der Daimlerchrysler < DCX.ETR > -Tochter mache weitere Rabatte nicht nötig, sagte Zetsche am Donnerstag in einem Interview des Nachrichtensenders Bloomberg.

(dpa-AFX) Frankfurt - Der US-Autobauer Chrysler will laut Unternehmenschef Dieter Zetsche bei der jüngsten Preisoffensive von General Motors < GM.NYS > < GMC.FSE > nicht mitziehen. Der weltgrößte Autobauer hatte weitere Rabatte bis zu 6.000 Dollar angekündigt und damit noch einmal an der Preisschraube gedreht. Die Modelloffensive der Daimlerchrysler < DCX.ETR > -Tochter mache weitere Rabatte nicht nötig, sagte Zetsche am Donnerstag in einem Interview des Nachrichtensenders Bloomberg.

Die neuen Modelle seien gut im Markt angekommen und Chrysler habe sei Jahresanfang Marktanteile gewinnen können. Daher habe der Autobauer seit Jahrebeginn seine Rabatte zurückgefahren. "Und ich denke, dass wir sie im zweiten Halbjahr weiter leicht herunterschrauben werden, obwohl das keine sichere Wette ist", sagte Zetsche.

Nach einem deutlichen Ergebnisplus im ersten Halbjahr rechnet Zetsche für Chrysler unterdessen mit einer stärkeren zweiten Jahreshälfte. Er hoffe auf ein gutes Gesamtergebnis. Einen konkreteren Ausblick auf das zweite Halbjahr gab er hingegen nicht. Im ersten Halbjahr hatte die Tochter des Daimlerchrysler-Konzerns ihr operatives Ergebnis von minus 948 Millionen Euro auf plus 516 Millionen Euro gesteigert. Chrysler hofft nun auf ein Jahresergebnis über dem Vorjahres-Niveau.

Folgen Hoher Stahl- UND Ölpreise

Befragt nach den derzeitigen Auswirkungen hoher Stahlpreise sagte Zetsche, Chrysler sei derzeit für drei Jahre noch gesichert (gehedgt). "Wir spüren aber die Auswirkungen über unsere Zuliefer. Sollte der Preisanstieg an halten, werde dies auf Dauer auch bei Chrysler auf der Kostenseite durchschlagen. Durch klare Vorgaben für jährliche Kostensenkungen erwarte er aber keinen negativen Effekt. Auch der hohe Ölpreis macht dem Unternehmenslenker zur Zeit noch keine Sorgen. "Wir können keinen Einfluss feststellen."

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