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Chrysler will seine Autos günstiger verkaufen

Chrysler, die US-Sparte des deutsch-amerikanischen Automobilherstellers Daimler-Chrysler-Konzerns, will die Preise für die Fahrzeuge des Modelljahrs 2002 senken.

rtr DETROIT. Damit wolle der Konzern den Absatz ankurbeln und die zunehmenden Nachlässe und Verkaufsanreize etwas reduzieren, teilte Chrysler am Donnerstag in Detroit mit. Trotz gestiegener Kauf-Anreize habe in diesem Jahr die Zahl der verkauften Chrysler-Fahrzeuge bis Juli rund neun Prozent unter dem Vorjahreswert gelegen. Den Angaben Chryslers zufolge senkt das neue Preismodell die Fahrzeugpreise im Schnitt um 0,9 %.

Im Zuge der schwächelnden Wirtschaft sahen sich die großen US-Autokonzerne gezwungen, neben Chrysler auch General Motors Corp und Ford Motor Co, die Kauf-Anreize durch günstige Kreditangebote, Rabatte und andere Maßnahmen zu verstärken. Dadurch seien in den USA die erzielten Verkaufspreise je Auto auf das Jahr hochgerechnet um 0,7 % gesunken. Analysten erwarten in den kommenden Jahren sogar eine Verstärkung dieses Effektes auf bis zu 1,5 % pro Jahr.

Chrysler-Marketing-Chef George Murphy sagte, dass sich die Preissenkung durch höhere Verkaufszahlen bezahlt machen werde. Wenn die Listenpreise günstiger würden, dann sei dies ein besserer Kaufanreiz für Kunden, die beispielweise im Internet zuerst diesen Preis verglichen und dann erst auf die Zusatzangebot schauten. "Wir waren zu teuer und haben zu große Rabatte gegeben", sagte Murphy weiter. Zusätzlich werde Chrysler für rund 150 Mill. Dollar eine Werbekampagne für die Marken Dodge, Chrysler und Jeep starten.

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