Chrysler wird in Europa neu positioniert
Daimler-Chrysler: Neues Image für Chrysler

Der Daimler-Chrysler-Konzern will seine US-Marke Chrysler in Europa neu positionieren, um die Modelle stärker von der japanischen Marke Mitsubishi Motors abzugrenzen.

cgs DÜSSELDORF. Bisher bedienen sowohl Chrysler als auch der Mitsubishi-Konzern, an dem Daimler-Chrysler 37,3 Prozent hält, das klassische Mittelklassesegment und jagen sich gegenseitig Kunden ab. Internen Vorstandspapieren zufolge soll Chrysler künftig stärker emotionalisiert und zum Synonym für den "American Way of Driving" werden. Als Konkurrenten um die angepeilte Lifestyle-Zielgruppe haben die Daimler-Strategen Marken wie Seat oder Alfa Romeo ausgemacht. Mitsubishi dagegen soll im Massengeschäft bleiben und zum Herausforderer von Volkswagen und Ford aufgebaut werden.

Unterstützt werden soll der Imagewechsel von Chrysler durch eine Reihe neuer Modelle. Den Anfang macht im kommenden Jahr das Sportcoupé Chrysler Crossfire, das bei Karmann in Osnabrück vom Band laufen wird. Bereits ein Jahr später könnte der bullige Jeep Compass eingeführt werden, den das Unternehmen Anfang des Jahres auf der Automobilmesse in Detroit präsentierte. Dagegen wird der Chrysler Pacifica wohl nicht nach Europa kommen. Der Familien-Van gilt als nicht extravagant genug.

Quelle: Wirtschaftswoche

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