CIA-Chef weist Vorwürfe zurück
US-Senat kündigt Reform der Geheimdienste an

Nach den verheerenden Terroranschlägen bereiten die USA ein Gesetz zur Reform ihrer Geheimdienste vor. Die Entscheidungswege aller 13 Geheimdienst-Organisationen müssten gestrafft und die Zuständigkeiten deutlicher gemacht werden, sagte der Vorsitzende des Geheimdienst-Ausschusses im US-Senat, Bob Graham in Washington. Er bevorzuge einen einzigen Verantwortlichen für alle Geheimdienstbüros, der im Idealfall nicht im Weißen Haus sitze.

afp WASHINGTON. Die US-Regierung betreibt insgesamt 13 Geheimdienste, die zum Großteil Behörden wie dem Verteidigungs-, Finanz-, Energie- und Außenministerium angegliedert sind. Der CIA ist der einzig unabhängige Geheimdienst.

Graham sagte weiter, vier Dienste hätten bereits über ihre Rolle "in dieser Tragödie" Auskunft gegeben. Kein einziges Büro, noch weniger einzelne Individuen, könnten für das Geschehen verantwortlich gemacht werden. Zuvor hatten sich viele US-Abgeordnete entsetzt gezeigt, dass der CIA den bisher schlimmsten Terrorangriff auf die USA nicht verhindert hatte.

CIA-Chef George Tenet rechtfertigte vor CIA-Mitarbeitern das Vorgehen seiner Organisation. Der Nachrichtendienst arbeite jetzt mit Hochdruck daran, den "Schild des Fanatismus zu durchbrechen" und die Schuldigen dingfest zu machen.

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