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Ciba muss im dritten Quartal Gewinnrückgang verkraften

Ciba begründete die Rückgänge im dritten Quartal mit dem globalen Abschwung. Nach den Terroranschlägen vom 11. September hätten sich die wirtschaftlichen Bedingungen in Nordamerika, Europa und Asien weiter verschlechtert.

dpa-afx ZÜRICH. Die Ciba Spezialitätenchemie AG hat im dritten Quartal Rückgänge bei Umsatz und Gewinn verbucht. Wie der Schweizer Konzern am Dienstag in Zürich mitteilte, erwartet er auch für das Gesamtjahr sowohl den Umsatz als auch das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) und den Netto-Gewinn "leicht unter dem Vorjahresniveau".

Im dritten Quartal ging der Nettogewinn von 114 Mill. sfr. auf 81 Mill. sfr. zurück. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verringerte sich von 224 Mill. auf 179 Mill. sfr. Das Ebitda fiel von 344 Mill. sfr. auf 296 Mill. sfr. Der Umsatz sank in Jahresvergleich von 1,980 Mrd. sfr. auf 1,808 Mrd. sfr. Damit unterschritt der Chemiekonzern die Erwartungen der Analysten deutlich, die mit einem Ebit von 186 bis 222 Mill. sfr. und einem Netto-Gewinn von 103 bis 116 Mill. sfr. gerechnet hatten. Beim Ebitda waren 308 bis 325 Mill. sfr. und beim Umsatz 1,869 bis 1,935 Mrd. sfr. prognostiziert worden.

Ciba begründete die Rückgänge im dritten Quartal mit dem globalen Abschwung. Nach den Terroranschlägen vom 11. September hätten sich die wirtschaftlichen Bedingungen in Nordamerika, Europa und Asien weiter verschlechtert. Alle Geschäftsbereiche von Ciba seien von einem "ausgesprochen vorsichtigen Kaufverhalten" der Kunden getroffen worden. Die Stärke des Schweizer Franken gegenüber US-Dollar und Euro habe zudem zu negativen Währungseffekten geführt.

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