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Cisco: Milliardenverlust

Der weltweit größte Netzwerkausrüster Cisco Systems hat im abgelaufenen Quartal einen Verlust nach Sonderbelastungen von 2,7 Milliarden Dollar oder 37 Cents pro Aktie erwirtschaftet. Ohne Berücksichtigung von Sonderabschreibungen und Restrukturierungskosten erreichte das Unternehmen einen Gewinn von drei Cents pro Aktie und liegt damit einen Cent über der Durchschnittserwartung der Analysten.

Cisco-Chef John Chambers sagte, dass wohl noch nie zuvor eine Firma dieser Größe einen derart starken Abschwung hinnehmen musste. Als Hauptgründe für das enttäuschende Ergebnis nannte Chambers den weltweiten Wirtschaftsabschwung und die schrumpfenden IT-Budgets bei den Kunden. Bereits im April hatte Cisco bekannt gegeben, dass der Konzern Lagerbestände in der Höhe von 2,2 Milliarden Dollar abschreiben muss. Zudem will das Unternehmen 8.500 Stellen abbauen, dies entspricht 17 Prozent der Arbeitsplätze.

Im nachbörslichen Handel hat das Cisco Papier rund vier Prozent an Wert verloren. Im regulären Handel konnte es einen Tagesgewinn von knapp sechs Prozent verzeichnen.

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