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Cisco Systems: Dicke Ertragswarnung

Der Netzwerkhersteller warnt, dass der Umsatz im dritten Quartal rund 30 Prozent unter dem Niveau des vorhergehenden Quartals liegen wird. Der Umsatz wird mit 4,7 Milliarden Dollar die Schätzungen um etwa eine Milliarden Dollar verfehlen.

Das Management rechnete bisher im schlechtesten Fall nur mit einem Umsatzeinbruch von fünf Prozent. Aufgrund der überraschend schlechten Umsatzentwicklung wird das Ergebnis pro Aktie im niedrigen einstelligen Bereich ausfallen, teilte das Unternehmen mit. Die durchschnittlichen Erwartungen liegen bei acht Cents pro Aktie. Verantwortlich für die schlechte Entwicklung sei die konjunkturell schwierige Lage. Das Management unterstrich erneut, dass die IT Ausgaben nun auch in Europa unter Druck geraten seien. Auch in Japan und Australien habe sich das Umfeld verschlechtert.
Um Kosten zu senken, plant Cisco 8.500 Arbeitsstellen zu streichen. Der Stellenabbau wird im dritten Quartal zu außerordentlichen Kosten von 800 Millionen Dollar bis 1,2 Milliarden Dollar führen. Weitere 2,5 Milliarden Dollar an außerordentlichen Kosten werden durch die Abschreibungen von Lagerbeständen anfallen. Leider wird das fundamentale Umfeld auch im dritten Quartal den Boden nicht erreicht haben. So soll der Umsatz im vierten Quartal voraussichtlich zehn Prozent unter dem Niveau des dritten Quartals liegen. Die Aktien von Cisco tendierten im nachbörslichen New Yorker Handel rund zehn Prozent schwächer.
Auch die Aktien der Konkurrenten Juniper Networks und Redback Networks werden durch die Meldung nachbörslich belastet und geben zehn Prozent nach.

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