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Cisco Systems: Schlechter kann es nicht mehr werden

Die Tatsache, dass der Umsatz bei Cisco 30 Prozent unter dem Niveau des vorhergehenden Quartals liegen wird und 2,5 Milliarden Dollar an Lagerbeständen abgeschrieben werden, ist mehr als überraschend, so die Investment Bank Goldman Sachs. Selbst nach den Abschreibungen wird der Lagerbestand von extrem hohen 4,1 Milliarden Dollar auf immer noch hohe 1,6 Milliarden Dollar sinken.

"Dass zwei Milliarden Dollar an Warenbestand abgeschrieben werden, ist atemberaubend", so der Analyst Nathaniel Cohn. Fraglich ist, was diese Nachricht für die Lieferanten von Komponenten bedeutet. Steht der Abbau der Bestände von Komponenten bei Cisco noch bevor, dürfte der Effekt negativ sein. Andererseits könnte nach der Bereinigung der Bilanz durch die Abschreibungen die Auftragslage für Komponenten wieder anziehen. Auch wenn man weder über die Nachfrage noch über die hohen Lagerbestände bei Cisco etwas Positives sagen kann, dürften die Nachrichten im Umfeld des Datennetzkonzerns im Zuge der nächsten Quartale besser oder zumindest weniger negativ werden. Die Bemühungen, die Lagerbestände zu reduzieren, und eine mögliche Nachfrageerholung könnten der Aktie zugute kommen, hofft Cohn.

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