Cisco verteuerten sich um knapp 9%
Wall Street beendet Handel uneinheitlich

Die New Yorker Aktienmärkte haben am Montag die im Tagesverlauf erzielten Gewinne teilweise wieder abgegeben und uneinheitlich geschlossen. Während das Börsenbarometer der Standardwerte zum Handelsschluss ins Minus drehte, beendete die Technologiebörse die Sitzung deutlich im Plus

Reuters NEW YORK. Marktbeobachter sprachen von einer guten Grundstimmung am Markt auf Grund unerwartet hoch ausgefallener Zahlen zu den Einkommen und zum Konsum in den USA. Der Dow-Jones-Index 30 führender Industriewerte ging 0,69 Prozent leichter bei 10734,97 Zählern aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 0,28 Prozent auf 1249,49 Zähler, während der technologielastige Nasdaq-Composite-Index sich um 1,97 Prozent auf 2116,47 Zähler erhöhte.

Die US-Behörden hatten bekannt gegeben, das verfügbare Pro- Kopf-Einkommen habe im März um 0,5 Prozent zugenommen. Volkswirte hatten eine Zunahme von nur 0,4 Prozent vorausgesagt. Gleichzeitig erhöhten sich die Ausgaben im März um 0,3 Prozent; prognostiziert worden waren plus 0,2 Prozent. Bereits am Freitag hatte das Handelsministerium eine Expansion der US-Wirtschaft deutlich über den Erwartungen der Analysten um zwei Prozent ausgewiesen.

Ob die neuen Konjunkturdaten den Markt nachhaltig beflügelten, müsse abgewartet werden. "Die Verbraucherausgaben haben zwar zugelegt, doch ob dies für eine weitere Erholung der Aktienmärkte ausreicht, ist eine offene Frage", sagte Richard Nash, Chefstratege bei Victory Capital Management. Im Technologiesektor standen die rege gehandelten Aktien des Netzwerkherstellers Cisco Systems in der Gunst der Anleger und verteuerten sich um 8,85 Prozent auf 16,98 Dollar. Deutliche Gewinne verzeichneten Ciena Corp., die 9,48 Prozent auf 55,06 Dollar kletterten. Im Trend positiv schlossen auch die Papiere des Softwareherstellers Microsoft Corp. und des Chipproduzenten Intel Corp., die 0,94 Prozent auf 67,75Dollar beziehungsweise 2,42 Prozent auf 30,91 Dollar gewannen. Demgegenüber verzeichneten die Papiere des Telekom-Software-Herstellers Comverse Technology Inc. deutliche Abschläge um 2,3 Prozent auf 68,5 Dollar. Das Unternehmen hatte angekündigt, wegen schwacher Konjunkturaussichten die Zahl seiner Stellen um rund sechs Prozent zu reduzieren.

Die Spitze der Verlierer unter den Standardwerten führten die Aktien des Discount- Einzelhändlers Dollar General Corp an, die 30,9 Prozent auf 16,50 Dollar absackten. Zuvor hatte das Unternehmen wegen Unregelmäßigkeiten die Veröffentlichung seiner Quartalszahlen verschoben.

An der New York Stock Exchange wechselten insgesamt 1,23 Milliarden Aktien den Besitzer, dabei überwogen 1708 Gewinner 1347 Verlierer, während 211 unverändert blieben. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von rund 1,99 Milliarden Aktien 2440 im Plus, 1471 im Minus und 353 unverändert.

Am US-Rentenmarkt notierten die richtungsweisenden 30-jährigen Bonds zuletzt 4/32 fester und erbrachten eine Rendite von rund 5,79 Prozent.

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