Cissés Einsatz gegen Dänemark fraglich
Keine Strafe für reumütigen Fadiga

Der Ärger um den senegalesischen Linksaußen Khalilou Fadiga ist beigelegt. Der bestohlene Juwelier verzichtet nach dem Diebstahl einer Goldkette durch den Senegalesen auf eine Bestrafung. Jetzt gibt es neue Sorgen: nämlich um Cissé, N'Diaye, Sarr und Diallo.

dpa DAEGU. Die Nationalmannschaft des Senegal muss in ihrem zweiten WM-Spiel gegen Dänemark möglicherweise auf Kapitän Aliou Cissé verzichten. Der Mittelfeldspieler hatte am Montag das Training abgebrochen und muss wegen Beschwerden an der Achillessehne für zwei bis drei Tage pausieren. Angeschlagen sind auch Sylvain N'Diaye, der im ersten Spiel noch gesperrte Pape Sarr und Ersatztorwart Omar Diallo. Der WM-Neuling, im Eröffnungsspiel 1:0- Sieger über Titelverteidiger Frankreich, trifft am Donnerstag in Daegu auf Dänemark.

Die Ermittlungen gegen Mittelfeldspieler Khalilou Fadiga wegen des Diebstahls einer Halskette wurden am Dienstag eingestellt. Dies meldete die südkoreanische Agentur Yonhapnews unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft in Daegu. Der Schaden sei gering gewesen, zudem habe sich der bestohlene Juwelier gegen eine Bestrafung ausgesprochen, erklärte der zuständige Staatsanwalt. Außerdem sei die psychische Belastung des Spielers durch die WM bereits sehr hoch. Fadiga hatte in der vorigen Woche eine goldene Halskette im Wert von umgerechnet 280 Euro entwendet. Er entschuldigte sich jedoch und soll inzwischen sogar ein kleines Geschenk des Juweliers erhalten haben.

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