Citigroup-Aktie verlor wegen Stellenkürzungen
Dow Jones gibt frühe Gewinne wieder ab

Nach kurzem Aufbäumen zu Handelsbeginn haben die amerikanischen Aktienmärkte an der Wall Street am Mittwoch an ihre schwache Tendenz vom Vortag angeschlossen. Vor allem die Technologiewerte gerieten unter Verkaufsdruck und verzeichneten bereits in den ersten Handelsminuten wieder deutliche Kursverluste.

NEW YORK (dpa-AFX). Nachdem eine Reihe von Gewinnwarnungen den Internet- und Softwaresektor erschütterten, standen zur Wochenmitte die Chipaktien auf der Verliererseite. Der Blue-Chip-Index Dow Jones verlor bis 16.15 Uhr 0,89 % auf 9 401,54 Zähler. Der technologielastige Nasdaq-Composite-Index gab 1,13 % auf 1 654,11 Punkte nach und der marktbreitere S&P 500 tendierte 1,0 % schwächer bei 1 095,39 Punkten

Im Finanzsektor sorgte eine neue Übernahmeofferte für den Lebensversicherer American General Corp. durch den Finanz- und Versicherungskonzern American International Group. (AIG) für Aufsehen. AIG will American General im Zuge eines Aktientausches für rund 23,9 Mrd. US-$ oder 46,0 US-$ je Aktie übernehmen. Damit hat der US-Finanzriese den britischen Versicherungskonzern Prudential Plc überboten. Dieser hatte am 12. März 22,3 Mrd. US-$ für American General geboten. Die AIG-Aktien verloren im frühen Handel 6,25 % auf 75,20 US-$, während American General um 13,32 % auf 41,70 US-$ stiegen.

Der weltgrößte Finanzkonzern Citigroup gab bekannt, mehrere hunderte Angestellte - vorrangig in den USA - zu entlassen. Nach Informationen des "Wall Street Journals" plant die Investmentbank Morgan Stanley Dean Witter (MSDW) ebenfalls deutliche Stellenkürzungen. Die Aktienkurse der beiden Unternehmen gab daraufhin deutlich nach: Citigroup verloren 3,20 % auf US-$ und MSDW fielen um 8,80 % auf 45,00 US-$.

Der S&P-100-Wert Burlington Northern/Santa Fe warnte am Mittwoch vor einem schwächeren Ergebnis im ersten Quartal. Der Gewinn je Aktie werde zwar im Rahmen der Erwartungen liegen, aber den Durchschnittswert von 48 Cent je Anteilsschein unterschreiten.

Der Maschinen- und Chemiekonzern FMC Corp. präzisierte am Mittwoch die Pläne für den Börsengang seiner Tochtergesellschaft FMC Technologies. Demnach sollen insgesamt 11,05 Mill. Aktien zu einem Preis von 18 bis 22 US-$ je Aktie an der New Yorker Börse platziert werden. Ein genauer IPO-Termin wurde bisher nicht bekannt gegeben. FMC hatte einen Börsengang der Tochter bereits für den Februar angekündigt, ihn auf Grund des schwachen Marktumfeld aber verschoben. Die FMC-Papiere kletterten zuletzt um 1,55 % auf 72,18 US-$.

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