Citigroup gehört zu den größten Verlierern an der Wall Street
Wall Street präsentiert sich uneinheitlich

Während der Dow Jones Index im Plus notiert, liegt der Nasdaq Composite in der Verlustzone. Der Index der 30 Standardwerte wird vor allem von Kursgewinnen bei American Express, IBM und Exxon Mobil beflügelt. An der Technologiebörse notieren Oracle, Veritas und Bea Systems im Plus, während Intel, Ciena und Qualcomm mit ihren Verlusten den Sprung in die Gewinnzone verhindern.

NEW YORK. Real-Networks steht nach Angaben des Wall Street Journals kurz vor dem Abschluss eines bedeutenden Vertrages. Den Spekulationen zufolge werden drei der großen Musikfirmen Lizenzverträge mit Real-Networks abschließen. Dazu zählen die zu Time Warner gehörende Warner Music Group, Bertelsmanns BMG Entertainment und EMI. Im Rahmen der Spekulationen kann Real Networks mit knapp zehn Prozent deutlich zulegen.

Auch der Finanzsektor versorgt die Wall Street mit Spekulationen. Die Citigroup soll an einer Übernahme von American Express interessiert sein. Das viertgrößte Kreditkarteninstitut notierte erst in der vergangenen Woche auf einem neuen 52-Wochen-Tief und ist damit im Moment günstig zu haben. Für die Citigroup wäre die Übernahme von Vorteil, da sie neben dem bekannten Markennamen 53 Millionen Kreditkartenkunden von American Express dazugewinnen würde. Morgan Stanley Dean Witter und die American International Group sind dem Wall Street Journal zufolge ebenfalls an einem Kauf von American Express interessiert. Die Aktie von American Express kann deutlich zulegen, während die Citigroup zu den größten Verlierern an der Wall Street gehört. Der Finanzsektor tendiert uneinheitlich. Während J.P.Morgan verliert, kann Goldman Sachs dazugewinnen.

Vor Handelsstart sorgte die Veröffentlichung von Konjunkturdaten für Zuversicht. Die privaten Ausgaben gingen im Vergleich zum Vormonat um 0,4 % auf 0,3 % zurück und lagen damit im Rahmen der Analystenerwartungen. Doch scheint sich die Entwicklung nach Zeiten sinkender Ausgaben wieder zu stabilisieren. Das Einkommen der Haushalte stieg im gleichen Zeitraum um 0,4 % und damit stärker, als die Analysten erwartet hatten. Damit verbessert sich die Wirtschaftsage langsam.

Auch der von der University of Michigan veröffentlichte Index für das Verbrauchervertrauen zeigt eine positive Tendenz. Er stieg im März von 90,6 auf 91,5 und zeigt damit, dass das Vertrauen der privaten Haushalte in die Entwicklung der Wirtschaft weiter gestiegen ist. Außerdem wurde um 10 Uhr mitteleuropäischer Zeit der Chicago Einkaufsmanager Index veröffentlicht. Dies ist eine Kennzahl für die Lage des verarbeitenden Gewerbes. Der Index verlor über 8 Prozent auf 35 $ und markiert damit sein tiefstes Niveau seit 1982.

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