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Clement: Ein-Euro-Jobs für Arbeitslose dauern bis zu neun Monate

Dresden (dpa) - Die geplanten kommunalen «Arbeitsgelegenheiten» für Langzeitarbeitslose sollen nach Worten von Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) in der Regel nicht länger als sechs bis neun Monate dauern.

Dresden (dpa) - Die geplanten kommunalen «Arbeitsgelegenheiten» für Langzeitarbeitslose sollen nach Worten von Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) in der Regel nicht länger als sechs bis neun Monate dauern.

Vor allem jüngere Leute sollten sich nicht an solche bezuschussten Jobs gewöhnen, sagte Clement der in Dresden erscheinenden «Sächsischen Zeitung» (Freitag). Von Kinderbetreuung bis Gartenbau komme jede Arbeit in Frage, die nicht der örtlichen Wirtschaft ins Gehege komme.

Die Arbeitsgelegenheiten mit ein bis zwei Euro Bezahlung pro Stunde seien ein Beitrag dazu, «erst einmal Not zu lindern». Clement forderte die Kommunen auf, diese Stellen schon von Oktober an anzubieten. Das Geld dafür sei da, schon vor Auszahlung des Arbeitslosengeldes II im kommenden Jahr. Clement zufolge sind die Arbeitsgelegenheiten keine Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Deren Zahl war im vergangenen Jahr verkleinert worden.

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