Clinton: Von Castro völlig überrascht worden
Putin und Castro vereinbaren Ausbau der Beziehungen

afp NEW YORK. Der russische Präsident Wladimir Putin und Kubas Staatschef Fidel Castro haben bei einer Begegnung am Rande des UN-Milleniumgipfels in New York den Ausbau der beiderseitigen Beziehungen vereinbart. Nach Angaben des russischen Außenministers Igor Iwanow sprachen sich beide Politiker entschieden dafür aus, vor allem die Zusammenarbeit in Wirtschaft und Handel zu verstärken. Iwanow bestätigte, dass Putin noch vor Jahresende nach Kuba reisen werde.

US-Präsident Bill Clinton erklärte unterdessen, er sei völlig überrascht gewesen, als Castro ihn am Mittwoch angesprochen habe. Der "historische" Handschlag zwischen den beiden Politikern hatte im Weißen Haus am Donnerstag für einige Verwirrung gesorgt. Clintons Sprecher Joe Lockhart hatte zunächst den Bericht eines anonymen US-Regierungsvertreters bestritten, dass Clinton und Castro sich auf dem UN-Millenniumgipfel die Hand gegeben hatten. Später jedoch wurde das Dementi wieder - anonym - zurückgenommen. Die Beziehungen zwischen den USA und dem kommunistisch regierten Karibikstaat sind gespannt.

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