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Cloud Computing: Stromkosten zwingen Mittelstand zum Umdenken

Noch sträuben sich viele Mittelständler gegen eine Umstellung ihrer IT-Infrastruktur auf Cloud Computing. Laut einer aktuellen Studie einer Unternehmensberatung könnten jedoch steigende Stromkosten in Rechenzentren auch kleine und mittelgroße Unternehmen zwingen, sich mit der Cloud auseinanderzusetzen.

Mitarbeiter in einem Rechenzentrum der Strato AG. Inzwischen machen Stromkosten einen erheblichen Teil der Betriebskosten von Rechenzentren aus. Quelle: Pressebild
Mitarbeiter in einem Rechenzentrum der Strato AG. Inzwischen machen Stromkosten einen erheblichen Teil der Betriebskosten von Rechenzentren aus. Quelle: Pressebild

HB HAMBURG. IT-Kosten drohen einer aktuellen Studie zufolge für mittelständische Unternehmen in Deutschland zunehmend zur Last zu werden. Laut der Unternehmensberatung Putz & Partner mache inzwischen allein der Stromverbrauch 60 Prozent der Ausgaben für Rechenzentren aus - Tendenz steigend.

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Nach Berechnungen des Borderstep Instituts Auftrag des Bundesumweltministeriums, hat sich der Stromverbrauch von Rechenzentren in Deutschland von 2000 bis 2006 mehr als verdoppelt. Im Jahr 2008 beliefen sich die Stromkosten aller Rechenzentren in Deutschland auf 1,1 Milliarden Euro. Dem Branchenverband Bitkom zufolge entspricht der jährliche Stromhunger von deutschen Rechenzentren der Leistung, die vier große Kohlekraftwerke liefern.

Gleichzeitig verursache Wartung und Pflege der Infrastruktur sowie die kontinuierliche Erneuerung der Sicherheitsstandards immer höhere Kosten. Diese Rahmenbedingungen erhöhen aus Sicht einer aktuellen Marktanalyse von Putz & Partner die Attraktivität der Verlagerung bisher selbst betriebener IT-Infrastruktur an einen spezialisierten Cloud-Dienstleister. Der Analyse zufolge ergibt sich dadurch ein durchschnittliches Kostensenkungspotenzial von 20 Prozent bei Nutzung von Cloud-Services.

"Der Betrieb von IT-Services bei externen Dienstleistern über das Internet - also Cloud-Computing - entwickelt sich sprunghaft schnell zum Zukunftsmodell", sagt Hartmut Wienegge, Managementberater bei dem Unternehmen. "Prognosen zufolge wird das Marktvolumen dieser Dienste von derzeit rund einer Milliarde Euro in den kommenden fünf Jahren auf das Achtfache steigen. Die hoch spezialisierten Rechenzentren externer Dienstleister stellen automatisch die jeweils neuesten Sicherheits- sowie Hard- und Softwarestandards zur Verfügung und befreien die Auftraggeber dabei über Skaleneffekte von den galoppierenden Energiekosten."

Spätestens die nächste Investitionswelle im Zuge der Umstellung auf Green-IT werde das Energiekostenthema und damit verbunden die Lösungsansätze von Cloud-Computing bei den Entscheidern auf die Agenda setzen, glaubt Wienegge.

  • 09.02.2011, 19:27 UhrAnonymer Benutzer: SeniorVicePresident

    Ach Du liebe Güte!
    Und was ist mit der Datensicherheit bzw -verfügbarkeit?
    Hie wird doch nur auf Deubel kaum raus versucht, neue bedürfnisse herbeizubabbeln und anschlioeßend abzusahnen!

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