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CMGI dementiert Gerüchte

Die Internetholding CMGI verneinte am Freitag Gerüchte, dass ihrer einst hochgelobten Venturekapital-Tochtergesellschaft das Geld ausgegangen sei.

In der Freitagsausgabe der San Jose Mercury News war zu lesen, dass der Venturekapitalgesellschaft keine Barreserven mehr zur Verfügung stünden und deshalb denfinanzierten Unternehmen keine Finanzspritzen mehr geben könnte.
Ein Unternehmenssprecher betonte, dass das Venturekapitalunternehmen durch Investitionen in Unternehmen wie Yahoo und Lycos, sich in der Vergangenheit einen soliden Kapitalstock bilden konnte und auch in diesem Quartal einen Vorsteuergewinn von 625 Millionen Dollar ausweisen werde. Verkäufe von Beteiligungen an Lycos, Kana Communications und Yahoo hätten zu dem Gewinn beigetragen, so der Unternehmenssprecher weiter.
Er gestand jedoch ein, dass das in Zukunft weniger in neue Unternehmen investieren werde und sich mehr auf bereits in ihrem Portfolio befindende Unternehmen konzentrieren würde.
Im letzten Jahr hatte die Aktie von CMGI im Zuge der radikalen Kurskorrektur bei den Internetwerten über 90 Prozent an Wert verloren.

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