CNN-Reporter verletzt
Israeli schießen auf Journalisten im Gazastreifen

Ein CNN-Reporter wurde bei Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinensern verletzt. Laut Augenzeugenberichten galten auch mehrere Schüsse dem US-Fernsehteam.

afp GAZA/JERUSALEM. Israelische Soldaten haben am Dienstag im Gazastreifen das Feuer auf Journalisten eröffnet, die über Auseinandersetzungen zwischen der Armee und Palästinensern berichteten. Dabei sei ein Reporter des US-Senders CNN verletzt worden, berichtete ein AFP-Fotograf. Das CNN-Filmteam habe die Zusammenstöße gefilmt. Die israelischen Soldaten hätten mehrere Salven auf das Fernsehteam abgefeuert. Das Krankenhaus Schifa in Gaza teilte mit, der CNN-Korrespondent Ben Wedeman sei leicht verletzt worden. Der US-Sender selbst wollte sich zunächst nicht äußern. Ein israelischer Armeesprecher sagte hingegen, die Soldaten hätten lediglich den Beschuss durch Palästinenser erwidert. Er wisse nicht, wer den US-Journalisten verletzt habe.

Das Treffen von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) mit Palästinenserpräsident Jassir Arafat am Mittwoch wird von Bethlehem nach Gaza verlegt. Das wurde am Dienstag aus der deutschen Delegation bekannt, die Schröder bei seiner Nahost-Reise begleitete. Ein Grund wurde offiziell nicht genannt.

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