CoBra verkauft nicht
Analyst: Commerzbank-Strategie schafft keinen Mehrwert

Die Strategie der Commerzbank AG, Frankfurt, die Überkreuzbeteiligungen mit den europäischen Partnern zu verstärken, schaffe keinen Mehrwert und sei deshalb kein richtiger Schritt.

vwd FRANKFURT. Die Strategie der Commerzbank AG, Frankfurt, die Überkreuzbeteiligungen mit den europäischen Partnern zu verstärken, schaffe keinen Mehrwert und sei deshalb kein richtiger Schritt. Hansgeorg Hoffmann, Geschäftsführer des grössten Commerzbank-Aktionärs CoBra Beteiligungsgesellschaft mbH, führte am Freitag gegenüber vwd aus, dass sich für einen Aktionär die Frage stelle, wie dadruch Gewinne generiert werden können. Um in der sich konsolidierenden europäischen Bankenlandschaft eine nachhaltige Rolle spielen zu können, sei diese Strategie nicht sinnvoll.

"Falls der Commerzbank-Vorstand versucht, dadurch die CoBra auszugrenzen, liegt er falsch, wir verkaufen nicht", betonte er. Für die Aufstockung der Anteile der europäischen Partner an der Commerzbank drohe schließlich eine Verwässerung für die Commerzbank-Aktionäre. Diese Strategie sei nicht im Sinne der Aktionäre, bekräftigte Hoffmann. Bei der Commerzbank hieß es unterdessen, dass laufend Gespräche mit Generali stattfänden, derzeit jedoch nicht auf höchster Ebene, da sich Vorstandssprecher Martin Kohlhaussen im Urlaub befinde.

Generali hält an der Commerzbank 5,0 (Commerzbank-Beteiligung: 1,4), Banco Santander Central Hispano 5,1 (1,6), Mediobanca 1,2 (1,9) und Banca Commerciale Italiana 0,9 (2,5) Prozent. Beziehungen bestehen ferner zu Banca Intesa und Credit Lyonnais, an der die Commerzbank 3,2 bzw. 4,0 % hält.

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