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Coca-Cola setzt nur noch auf einen Abfüller in Deutschland

Coca-Cola wird das deutsche Geschäft künftig nur noch mit einem Abfüller betreiben. Das teilte Chairman and Chief Executive Officer E. Neville Isdell am Donnerstag auf einer Analystenkonferenz in New York mit.

dpa-afx BERLIN. Coca-Cola wird das deutsche Geschäft künftig nur noch mit einem Abfüller betreiben. Das teilte Chairman and Chief Executive Officer E. Neville Isdell am Donnerstag auf einer Analystenkonferenz in New York mit. Zurzeit betreibt die The Coca Cola - Company (Tccc) ihr Geschäft in Deutschland mit neun Konzessionären. Der größte und von ihr geleitete Konzessionär, die Coca-Cola Erfrischungs AG-Getränke (CCE AG/Berlin), verantwortet knapp 70 Prozent des deutschen Absatzvolumens und ist bis 2006 über einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Tccc verbunden.

Dieser Entscheidung waren jahrelange Verhandlungen zwischen deutschen Konzessionären und Coca-Cola über eine Neuausrichtung des Abfüllersystems vorausgegangen, die zu keiner tragfähigen Lösung ge- führt hatten, erklärte Tccc. In Gesprächen mit Gesellschaftern der Konzessionäre sollten nun Möglichkeiten für neue Formen der Kooperation ausgelotet werden.

Die deutsche Coca-Cola-Organisation beschäftigt rund 12 000 Mitarbeiter an über 80 Standorten und erzielt einen jährlichen Getränkeabsatz von rund vier Mrd. Litern.

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