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Coca-Cola will Quaker Oats nicht übernehmen

Die Coca-Cola Company hat sich gegen die Übernahme des Lebensmittelunternehmens Quaker Oats Co (Chicago) entschieden.

dpa NEW YORK. Das teilte Coca Cola am Dienstagabend in Atlanta (US-Staat Georgia) ohne Angabe von Gründen mit. Analysten sagten, Coca-Colas Verwaltungsrat und der Großaktionär Warren Buffett seien möglicherweise gegen den vom Vorstand empfohlenen Kauf gewesen. Quaker Oats macht 60 % seines Umsatzes im Lebensmittelbereich.

Coca-Cola hatte am Montag Verhandlungen mit Quaker Oats bestätigt. Konditionen waren nicht genannt worden. Analysten schätzten den von Coca-Cola diskutierten Preis auf mehr als 13 Mrd. $.

PepsiCo, der zweitgrößte Hersteller alkoholfreier Getränke, hatte im Oktober für Quaker Oats ein Angebot vorgelegt, das der Chicagoer Konzern jedoch abgelehnt hatte. Beide Getränkehersteller sind hauptsächlich an Quakers marktführenden Sportgetränkefirma Gatorade interessiert, die einen Marktanteil von 80 % hat. Coca-Cola besitzt das Konkurrenzprodukt PowerAde.

Analysten schlossen nicht aus, dass nun auch die französische Danone SA und die schweizerische Nestle AG für Quaker Oats bieten werden.

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