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Cognis schreibt erneut rote Zahlen

Der Spezialchemiekonzern Cognis steckt weiter in der Verlustzone. Im ersten Halbjahr 2004 verbuchte das Düsseldorfer Unternehmen einen Fehlbetrag von zwölf Mill. Euro, teilte Cognis am Montag in Düsseldorf mit. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren inklusive eines Verkaufserlöses zehn Mill. Euro Gewinne erzielt worden. Im Halbjahresergebnis 2004 hätten sich negative Währungseffekte und Konzernumbaukosten niedergeschlagen.

dpa-afx DÜSSELDORF. Der Spezialchemiekonzern Cognis steckt weiter in der Verlustzone. Im ersten Halbjahr 2004 verbuchte das Düsseldorfer Unternehmen einen Fehlbetrag von zwölf Mill. Euro, teilte Cognis am Montag in Düsseldorf mit. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren inklusive eines Verkaufserlöses zehn Mill. Euro Gewinne erzielt worden. Im Halbjahresergebnis 2004 hätten sich negative Währungseffekte und Konzernumbaukosten niedergeschlagen.

Der Unternehmensumbau trage Früchte, hieß es im Halbjahresbericht weiter. Der um Sondereinflüsse bereinigte operative Gewinn stieg um 13,2 Prozent auf 197 Mill. Euro. Der Umsatz des Konzerns nahm trotz negativer Währungseffekte um drei Prozent auf rund 1,6 Mrd. Euro zu. Bereinigt um die Wechselkurseinflüsse und Verkäufe/Zukäufe belaufe sich das Umsatzwachstum in den ersten sechs Monaten dieses Jahres auf 5,8 Prozent. Durch Verkäufe und Stellenabbau schrumpfte die Cognis-Belegschaft um 700 auf 8 400 Menschen (Stichtag 30.06.).

Im Gesamtjahr 2003 war bei Cognis wegen Umbaukosten, Margendruck und Abschreibungen ein Verlust von 64 Mill. Euro aufgelaufen. Das Unternehmen entstand durch eine Ausgliederung der Chemiesparte des Waschmittel- und Kosmetikkonzerns Henkel . Der Bereich wurde vor drei Jahren an britische und US-Finanzinvestoren verkauft.

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