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Commerce One: Ist weniger mehr?

Nun trifft es auch Commerce One, einen der führenden B2B-Software Anbieter: Am Donnerstag Abend bestätigte das Unternehmen den Abbau von bis zu zehn Prozent der rund 3600 Arbeitsstellen. Bisher zählte Commerce One zu den wenigen Unternehmen im Bereich Software, die sich nicht zu einem Personalabbau gezwungen sahen.

Mit dem Abbau ist nun auch Commerce One auf den allgemeinen Konsolidierungstrend in der Software-Branche aufgesprungen. Der Konkurrent Ariba hat schon zum dritten Mal einen Personalabbau durchgeführt. Auch i2 Technologies kappte die Arbeitsstellen um zehn Prozent. Mit der Kürzung der Arbeitsplätze um bis zu zehn Prozent liegt Commerce One im allgemeinen Durchschnitt der Software-Unternehmen. Zusätzlich will das Unternehmen das Investitionsvolumen und Reisekosten senken. Hintergrund diese Maßnahmen waren nicht nur die schleppende US-Konjunktur sondern auch zurückgehende Ausgaben für Informationstechnologien. Seit letztem September ist der Kurs des Papiers um 85 Prozent gefallen. Positive Verkaufszahlen der Internet-Plattformen von Commerce One, die von DaimlerChrylser und Boeing genutzt werden, hellen das Bild ein wenig auf. Laut dem Geschäftsführer des Unternehmens, Mark Hoffman, musste bislang keine einzige der von Commerce gestützten B2B-Plattformen geschlossen werden - gegen den Trend in der Branche.

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