Commerce One will im 2. Quartal schwarze Zahlen schreiben
Allianz von IBM und Ariba/I2 soll geplatzt sein

Die Allianz zwischen dem Computer-Hersteller IBM und den Software-Firmen I2 und Ariba soll geplatzt sein. Das zumindest behauptete Mark Hoffman, Vorstandschef des Ariba-Konkurrenten Commerce One im Gespräch mit Handelsblatt Netzwert in Berlin: "Sie haben noch keine Pressemitteilung rausgegeben. Aber ich denke, sie haben sich definitiv getrennt. Das sehen wir eindeutig im Markt."

thk DÜSSELDORF. Eine Auflösung des Dreierbundes hätte erhebliche Auswirkungen auf die Branche der B2B-Plattformen, dem Marktplätzen für Handel zwischen Unternehmen. Unternehmen, die solche Marktplätze betreiben wollen, suchen nach Komplettlösungen. Da weder Ariba noch Commerce One diese bieten können, haben sie sich mit Partnern zusammengetan: Ariba mit IBM und I2, Commerce One mit der deutschen SAP.

Hoffman selbst glaubt nicht, dass neben diesen beiden Gruppen und dem Software-Hersteller Oracle ein weiterer Konkurrent in den Markt vordringen könnte: "Wenn man sich die Investitionen anschaut, die wir brauchten um hierher zu kommen, muss man sagen: Kein Unternehmen wird mehr diese Kapitalmengen erhalten. Auch die Kundenbasis arbeitet für uns.

Man müsste jemand haben, der eine radikal neue Idee hat - aber das sehe ich nicht." Für das laufende Jahr sieht Commerce One sich "vorsichtig optimistisch". Im zweiten Quartal werde man erstmals schwarze Zahlen schreiben.

Lesen Sie hier das komplette Interview mit Commerce One-Chef Mark Hoffman

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