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Commerzbank-Chef Müller rechnet nicht mit Fusionswelle in Deutschland

Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller sieht die geplante grenzüberschreitende Übernahme der britischen Bank Abbey National durch die spanische Santander Central Hispano (SCH) gelassen.

dpa-afx FRANKFURT. Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller sieht die geplante grenzüberschreitende Übernahme der britischen Bank Abbey National durch die spanische Santander Central Hispano (SCH) gelassen.

"Das wird keinen Dominoeffekt in Europa, speziell nicht in Deutschland, nach sich ziehen", sagte er dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Die größte spanische Bank hat 8,1 Mrd. Pfund für Abbey geboten, muss sich aber möglicherweise auf einen Bieterkampf mit britischen Banken wie Hbos einstellen.

Anders sähe die Lage nach Ansicht von Müller aus, sollte die Deutsche Bank mit einem Konkurrenten fusionieren. Ihr trauen Investmentbanker am ehesten einen derartigen Schritt zu. Dabei spielt laut Müller die Verknüpfung mit Deutschland die entscheidende Rolle, speziell im Privatkundengeschäft: "Wenn die Deutsche Bank die Postbank kauft, dann entsteht wirklich Handlungsdruck."

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