Commerzbank im Plus
Deutsche Aktien geben erneut nach

Auch am Montag hat die Frankfurter Aktienbörse nur eine Richtung gekannt: Den Weg nach unten.

dpa FRANKFURT. Das Börsenbarometer Dax gab bis 11.35 Uhr 1,19 % auf 6 131 Punkte ab. Am Neuen Markt verlor der Nemax 50 auf 1 860 Punkte, ein Minus von 3,34 %. Die Nebenwerte im MDAX büßte 0,87 % auf 4 731 Zähler ein.

"Die Umsätze sind sehr gering", sagte ein Hamburger Aktienhändler. Die Kursverluste am Frankfurter Aktienmarkt begründete er mit den schlechten Vorgaben aus den USA und aus Tokio. Das Vertrauen der Kleinanleger sei nun vollkommen erschüttert, sagte der Händler. Am Neuen Markt werde massiv aussortiert, fügte er hinzu. Nur die "besten" Unternehmen blieben übrig.

Die Liste der Kursgewinner führte die Aktie der Commerzbank an, die um 2,26 % auf 30,77 Euro anzog. Ein Frankfurter Händler begründete dies mit einer technischen Reaktion.

Gewinnwarnungen von Intel und National Semiconductor drückten auch die deutschen Technologieaktien deutlich ins Minus. Zudem belastete die Nachricht, wonach Cisco Systems 8 000 Stellen streichen will. Das Papier der Siemens-Halbleitertochter Infineon verlor 2,68 % auf 37,08 Euro. SAP büßten 4,06 % auf 148,70 Euro ein.

Die Siemens-Aktie verbilligte sich um 1,59 % auf 124 Euro. Der Titel wird am heutigen Montag zum ersten Mal an der New Yorker Aktienbörse gehandelt.

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