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Commerzbank ist eventuell an Einstieg im serbischen Bankenmarkt interessiert

Die Commerzbank ist eventuell an einem Einstieg im serbischen Bankenmarkt interessiert. "Ich schließe nicht aus, dass wir uns eine der Banken ansehen, die zur Privatisierung anstehen", sagte Vorstandsmitglied Nicholas Teller am Dienstag bei einem Podiumsgespräch zum Bankensektor in Südosteuropa.

dpa-afx FRANKFURT. Die Commerzbank ist eventuell an einem Einstieg im serbischen Bankenmarkt interessiert. "Ich schließe nicht aus, dass wir uns eine der Banken ansehen, die zur Privatisierung anstehen", sagte Vorstandsmitglied Nicholas Teller am Dienstag bei einem Podiumsgespräch zum Bankensektor in Südosteuropa.

Obgleich sich langfristige Kapitalmärkte, hohe Zinsen und Fremdwährungskredite in dieser Region noch nicht gefestigt hätten, werde in diesen Märkten für die nächsten Jahre ein überdurchschnittliches Wachstum prognostiziert, sagte Teller.

An der in Rumänien zur Privatisierung anstehenden Sparkasse Casa de Economii si Consemnatiuni (CEC) und der größten Bank des Landes Banca Comerciala Romana (BCR) habe die Commerzbank dagegen kein Interesse. "Dort wird noch zu viel umstrukturiert", sagte Teller.

Eine Niederlassung in Belgrad werde am Mittwoch eröffnet. 2003 war die Commerzbank bereits mit einer Repräsentanz in Bratislava gestartet. Vorigen Monat hatte Bankenchef Klaus-Peter Müller angekündigt, die Commerzbank plane weitere Zukäufe in Osteuropa.

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