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Commerzbank kündigt nach Gewinnsprung Dividendenzahlung für 2004 an

(dpa-AFX) Frankfurt - Die Commerzbank < CBK.ETR > hat nach einem erwarteten Gewinnsprung im zweiten Quartal nach einer Nullrunde für das vergangene Jahr wieder eine Dividendenausschüttung in Aussicht gestellt. Zudem bestätigte die viertgrößte deutsche Bank ihre mittelfristigen Prognosen. Im zweiten Halbjahr sieht sich das Institut weiter mit "schwierigen Marktbedingungen" konfrontiert. Zwischen April und Juni sei der Gewinn im Jahresvergleich vor allem wegen eines Anteilverkaufs deutlich gestiegen und lag im Rahmen der Erwartungen von Seiten der Analysten. Das Handelsergebnis brach dabei überraschend stark ein, während der Zins- und Provisionsüberschuss anzog.

(dpa-AFX) Frankfurt - Die Commerzbank < CBK.ETR > hat nach einem erwarteten Gewinnsprung im zweiten Quartal nach einer Nullrunde für das vergangene Jahr wieder eine Dividendenausschüttung in Aussicht gestellt. Zudem bestätigte die viertgrößte deutsche Bank ihre mittelfristigen Prognosen. Im zweiten Halbjahr sieht sich das Institut weiter mit "schwierigen Marktbedingungen" konfrontiert. Zwischen April und Juni sei der Gewinn im Jahresvergleich vor allem wegen eines Anteilverkaufs deutlich gestiegen und lag im Rahmen der Erwartungen von Seiten der Analysten. Das Handelsergebnis brach dabei überraschend stark ein, während der Zins- und Provisionsüberschuss anzog.

Der Überschuss sei im zweiten Quartal von 70 Millionen Euro im Vorjahr auf 248 Millionen geklettert, teilte das Institut am Mittwoch in Frankfurt mit. Die von dpa-AFX befragten Experten hatten im Durchschnitt mit einem Gewinn von 255 Millionen Euro gerechnet. Einen großen Teil des Gewinns steuerte allerdings der Verkauf der Beteiligung an der spanischen Großbank SCH bei. Beim Gewinn vor Steuern verzeichnete die Bank einen Anstieg von 164 auf 382 Millionen Euro. Hier hatten die Experten einen Wert in dieser Größenordnung erwartet.

Handelsergebnis Bricht Stärker ALS Erwartet EIN

Während das Handelsergebnis mit einem Rückgang auf 131 (Vorjahr: 278) Millionen Euro deutlich hinter der Analystenprognose von 228 Millionen Euro zurückblieb, entwickelte sich sowohl der Zinsüberschuss besser als erwartet. Der Zinsüberschuss sei von 746 Millionen auf 805 (Prognose: 752) Millionen Euro geklettert. Der Provisionsüberschuss stieg auf 557 (Vorjahr: 516) Millionen Euro und verfehlte damit die Prognose der Experten leicht.

Das Ergebnis aus Beteiligungen und Wertpapieren, in das der SCH-Verkauf einfloss, stieg im zweiten Quartal von 54 Millionen auf 181 Millionen Euro. Bei den Verwaltungsaufwendungen und der Risikovorsorge erzielte die Bank im zweiten Quartal weitere Fortschritte. Die Risikovorsorge sei von 303 Millionen im Vorjahr auf 214 Millionen Euro gesunken. Bei den Verwaltungsaufwendungen verzeichnete die Bank einen Rückgang von etwas mehr als einem Prozent auf 1,13 Milliarden Euro.

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