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Commerzbank: Preis bei einem der möglichen Mediobanca-Verkäufer zu hoch

Die Commerzbank stößt bei der geplanten Aufstockung ihres Anteils an der Mediobanca SpA von rund zwei auf vier Prozent auf zu hohe Preisvorstellungen bei einem der möglichen Verkäufer.

dpa-afx FRANKFURT. Die Commerzbank stößt bei der geplanten Aufstockung ihres Anteils an der Mediobanca SpA von rund zwei auf vier Prozent auf zu hohe Preisvorstellungen bei einem der möglichen Verkäufer. "Eine der beiden Banken, die jeweils einen Anteil von rund einem Prozent verkaufen wollen, glaubt dafür einen Aufschlag verlangen zu können", sagte Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller am Dienstag in Frankfurt. "Wir geben den italienischen Kollegen noch ein wenig Zeit, darüber nachzudenken."

Möglicherweise erhöhe die Commerzbank ihren Anteil um einen Prozentpunkt und nicht wie geplant um zwei. Vielleicht werde die Beteiligung gar nicht aufgestockt. Die beiden Mediobanca-Großaktionäre Unicredito und Capitalia wollen sich jeweils von rund einem Prozent an der italiensichen Investmentbank, die einen Marktwert von rund 8,6 Mrd. Euro hat, trennen. Die Commerzbank sei an den Anteilen interessiert. Daran ändere auch die Neuausrichtung beim Investmentbanking nichts.

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