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Commerzbank und BSCH weiter in Verhandlung

Madrider Bankenkreise widersprechen der Darstellung des "Platow Brief". Commerzbank bestätigt die Fortsetzung der Gespräche über eine Stärkung ihrer Verbindung zur Banco Santander Central Hispano.

vwd MADRID. Die Commerzbank AG, Frankfurt, und der Banco Santander Central Hispano SA (BSCH), Madrid, verhandeln weiter. Madrider Bankenkreise widersprachen am Mittwoch ausdrücklich der Darstellung eines deutschen Börsenbriefs. Der "Platow Brief" hatte berichtet, die geplante Aufstockung der Beteiligung des BSCH an der Commerzbank auf zehn von zur Zeit fünf Prozent werde nicht zu Stande kommen.

Unterdessen bestätigte ein Commerzbank-Sprecher in Frankfurt, die Verhandlungen über eine Stärkung der Verbindung würden fortgesetzt. Die Gespräche verliefen auf einer konstruktiven und freundlichen Basis, sagte der Sprecher. Es gebe eine Runde auf hoher Ebene, bestätigte er. Madrid wollte allerdings nicht bestätigen, dass sich, wie kolportiert wurde, Commerzbank-Vorstandssprecher Martin Kohlhaussen am Mittwoch zu Gesprächen in Madrid aufhält. Nach Darstellung der Kreise hat Kohlhaussen am Dienstag Verhandlungen in Madrid geführt.

Im "Platow Brief" hatte es geheißen, die Pläne seien an einem Dissens über die Bewertung der CC-Bank, Mönchengladbach, einer Tochter des BSCH gescheitert. Ursprünglich sollte die CC-Bank als Sacheinlage in die Commerzbank einfließen. Dafür wollte der BSCH im Gegenzug die Beteiligung an der Commerzbank um fünf Prozent aufstocken. Die Spanier setzten jedoch den Wert ihrer deutschen Tochter mit 750 Millionen Euro an, wurde berichtet. Dies habe nicht die Zustimmung der Commerzbank gefunden, berichtet das Blatt. Diese wollte der CC-Bank lediglich einen Wert von 500 Millionen Euro zubilligen.

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