Commerzbank unter Druck
Dax dreht ins Plus

Kurz nach dem Start erkämpften sich am deutschen Aktienmarkt die Kursgewinner die Oberhand. Die Aktien der Commerzbank gerieten allerdings unter Druck. Am Neuen Markt überwiegen die Minuszeichen.

Reuters FRANKFURT. Die deutschen Aktienwerte sind am Montag zunächst mit leichten Abschlägen in die Handelswoche gestartet, was Händler auf nachhaltige Auswirkungen der Rede des US-Notenbank-Präsidenten Alan Greenspan vom Donnerstag zurückführten.

Der Deutsche Aktienindex (Dax) verlor innerhalb der ersten Handelsminuten 0,3 % auf 6 205 Punkte, drehte dann aber ins Plus. Am Neuen Markt gab der Nemax-All-Share Index um 0,6 % auf 1 888 Zähler ab. Der Nemax-50 verlor ebenfalls 0,6 % auf 1 871 Punkte.

Der MDax für die mittelgroßen Werte notierte wenige Minuten nach Handelsbeginn kaum verändert bei 4 752 Punkten. Greenspan hatte am Donnerstagabend (Ortszeit) erneut vor einer weiteren Abschwächung der US-Konjunktur gewarnt.

Zu den größten Verlierern im Dax gehörten die Titel von Eon , die um 1,1 % nachgaben. Die Aktien der Deutschen Post gaben um 0,8 % nach. Die Aktien der Commerzbank notierten ex-Dividende mit einem Abschlag von 4 % auf 30,40 Euro.

Zulegen konnten hingegen die Titel der Deutschen Telekom, die um 0,6 %stiegen. MAN zogen um 0,5 Prozent an.

Im Nemax 50 legten SER Systeme um 5,06 % auf 8,30 Euro und Ixos Software um 2,93 % auf 7,73 Euro am stärksten zu. Kinowelt bildeten die "Rote Laterne" mit einem Minus von 5,18 % auf 5,31 Euro. Das Unternehmen hatte schwache Zahlen für das erste Quartal präsentiert und die Erwartungen für das gesamte Geschäftsjahr zurückgenommen. Morphosys gaben um 1,81 % auf 84,44 Euro nach ebenfalls schlechten Quartalszahlen nach.

Da die Börsen in London sowie in den USA am Montag feiertagsbedingt geschlossen blieben, erwarteten Händler eigenen Angaben zufolge für den Handel am Montag ein umsatzschwaches und lustloses Geschäft.

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