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Commerzbank will bis Ende 2006 Rendite von 20 Prozent im Investmentbanking

Die Commerzbank treibt den Umbau ihres Investmentbankings und die Zusammenführung mit dem Großkundengeschäft schnell voran.

dpa-afx HAMBURG. Die Commerzbank treibt den Umbau ihres Investmentbankings und die Zusammenführung mit dem Großkundengeschäft schnell voran. "Mein Ziel ist es, mit Corporates & Markets Ende 2006 eine Eigenkapitalrendite vor Steuern von 20 Prozent zu erzielen", sagte der zuständige Commerzbank-Vorstand Nicholas Teller der Financial Times Deutschland (FTD/Montagausgabe).

Teller, der das Ressort Corporates & Markets im Zuge eines Vorstandsumbaus Anfang November übernommen hatte, will die Rendite nicht nur durch Einsparungen und höhere Erträge steigern. "Wir wollen die Kapitalbindung in den nächsten zwei Jahren um etwa 25 Prozent senken", sagte er. Bis Ende 2006 soll das von der Sparte genutzte Kapital von 1,9 auf 1,5 Mrd. Euro reduziert werden. Die frei werdenden 400 Mill. Euro sollen in das Mittelstands- und Privatkundengeschäft sowie die Expansion in Osteuropa fließen. Der geplante Stellenabbau von 490 der 1 275 Arbeitsplätze bei commerzbank Securities ist laut Teller zum Großteil vollzogen. "Mit 80 Prozent der Mitarbeiter haben wir ein Ausscheiden vertraglich vereinbart, oder sie haben die Bank bereits verlassen." Dass eine Reihe von Spitzenbankern die Bank verlassen haben, sieht er nicht als Problem. "Bis heute hat sich kein Mitarbeiter von der Bank getrennt, den wir wirklich halten wollten."

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