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Commerzbank will mit Generali eine Million Neukunden gewinnen

ddp/vwd DÜSSELDORF. Die Commerzbank will durch ihre Allfinanz-Partnerschaft mit dem italienischen Versicherungskonzern Generali in den nächsten fünf Jahren eine Million Neukunden gewinnen. «Wir haben mit Generali fast eine optimale Konstellation für beide Partner», sagte der neue Commerzbank-Vorstandsvorsitzende Klaus Müller im Gespräch mit der «Rheinischen Post» (Dienstagausgabe).

Eine Aufstockung der Anteile von Generali an der Commerzbank über die bestehenden 9,9 Prozent hinaus schloss Müller aber aus. Mit einem größeren Anteilsbesitz von Generali würde nicht eine Police mehr verkauft. Die Erhebung von Beratungsgebühren wollte Müller nicht grundsätzlich ausschließen. Man könne nicht immer teurere Spezialisten ausbilden und «keine Gegenleistung bekommen», sagte der Commerzbank-Chef.

Im Streit um ein europäisches Übernahmegesetz fordert Müller, dass bei einer feindlichen Übernahme mindestens 50 Prozent aller Eigentümer unabhängig von ihrer Präsenz auf der Hauptversammlung zustimmen sollten. Sonst könnten Unternehmen ein leichtes Opfer werden, weil bei vielen Hauptversammlungen nur 22 bis 37 Prozent der Stimmrechte vertreten seien.

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