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Compaq: Auf Umstrukturierungskurs

Compaq tritt die Flucht nach vorne an. Bei dem weltgrößten PC-Hersteller wird sich einiges ändern. Ab 2004 wird die gesamte Produktion von Server-Computer Chips von Intel übernommen.

Bisher verwendete Compaq die eigene Chiptechnologie. Stattdessen sollen in Compaqs hochleistungsfähigen PCs nun Intels Itanium Mikroprozessoren eingebaut werden.

Doch das ist nur eine der Maßnahmen, die Geschäftsführer Michel Capellas am Montagmorgen in New York bekannt gab. Neben der Ausgliederung der Chipproduktion will das Unternehmen die Sparschraube nochmals anziehen. Bereits zu Jahresbeginn war von Einsparungen in Höhe von 600 Millionen Dollar die Rede. Nun sollen weitere 200 Millionen Dollar folgen. Dennoch scheut das Unternehmen nicht vor neuen Investitionen und hat 500 Millionen Dollar für Akquisitionen im Softwareentwicklungsbereich beiseite gelegt. Der PC-Hersteller will sich damit statt auf Hardware verstärkt auf den Servicebereich konzentrieren. Die Dienstleistungen sollen vor allem Unternehmen aus den Bereichen Gesundheit, Finanzen und Telekommunikation angeboten werden.

Die Preiskriege und die fallende PC-Nachfrage zwingen den PC-Konzern zum Umdenken. Im Laufe der vergangenen Woche hatten mehrere Brokerhäuser ihre Erwartungen für das nächste Quartal gesenkt. Mit der Neuausrichtung ist der PC-Hersteller aber nicht allein. Auch IBM hat bereits ähnliche Maßnahmen getroffen.

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